Angebot für Angehörige

Gibt es Betroffene im persönlichen Umfeld?

Die Nutzung moderner Medien ist heutzutage kaum noch aus dem Alltag wegzudenken - Smartphones, Tablet-PC’s, Spielekonsolen, Computer, das Internet und vieles mehr sind für fast jeden Einzelnen fest in den Tagesablauf integriert.

Hände
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Gerade deshalb ist es nicht nur für die Betroffenen selbst sondern auch für die Angehörigen oft sehr schwer einzuschätzen, in wie weit die vorliegende Mediennutzung noch im „Normbereich“ liegt, oder ob möglicherweise bereits eine diesbezügliche Abhängigkeit besteht.  

 

Für die heutige Eltern- oder Großelterngeneration besteht durch die teilweise neue Qualität der Mediennutzung sowie die enorme Verfügbarkeit moderner Medien oft nur bedingt die Möglichkeit, für die Erziehung von Kindern und Enkeln auf eigene medienbezogene Jugenderfahrungen zurückzugreifen. Es ist also wichtig, dass neben den Betroffenen auch Angehörige ein Angebot vorfinden, welches nicht nur informiert, sondern dabei Hilft, konkrete und individuelle Interventionsmöglichkeiten gemeinsam zu erarbeiten.

 

Neben der selbstverständlichen Informationsvermittlung über die Thematik bieten wir nicht nur Beratungsgespräche sondern auch Clearing, bei welchem die Hintergründe des problematischen Medienkonsums geklärt werden, und Kurzinterventionen, welche auf die Entwicklung eines verantwortungsvollen Medienkonsums abzielen, an. 

 

Es kann den Druck, welcher durch ein möglicherweise bestehendes problematisches Mediennutzungsverhalten entsteht, bereits deutlich entlasten, sich mit Außenstehenden besprechen zu können, welche sich in diesem Problembereich auskennen. In unseren Gesprächen legen wir großen Wert auf eine ausführliche Anamnese, welche uns eine diagnostische Einordnung möglich macht.

Unser Angebot:
  • 50-minütige, zweiwöchentlich stattfindende Einzel- oder ggf. Eltern-, Familien- oder Paargesrpäche
  • Informationen über aktuelle Normen der Jugendkultur im Umgang mit Medien
  • Aufklärung über Risiken exzessiver Mediennutzung (und populistischer Mythen)
  • Erwerb eigener Medienkompetenz
  • Hilfe beim Erkennen problematischen Medienkonsums
  • Aufzeigen von Interventionsmöglichkeiten und weitergehende Beratung zu deren Umsetzung
  • nach Wunsch und Bedarf gemeinsame Clearinggespräche
  • es besteht die Möglichkeit, drei Gespräche anonym (ohne Angabe von personenbezogenen Daten) zu führen